Buchtipps - Romane

Wolf Haas, Junger Mann. Der junge Wolf ist schwer verliebt, aber seine Angebetete hat leider schon einen Ehemann. Um sie für sich zu gewinnen, denn er sieht durchaus Chancen gegen den Tscho, nimmt er über die Sommerferien radikal ab, und kommt seinem Ziel auch vermeintlich näher. Aber dann wird, wie zu erwarten, doch alles anders als geplant....
Kai Wieland, Amerika. Ein erstaunlicher Erstlingsroman über ein absterbendes Dorf im Murrhardter Wald, seine Bewohner und deren Erinnerungen,Träume und  Illusionen. Der Autor ist zu überraschenden Sätzen fähig und zeichnet differenzierte Charaktere.  
Clemens Meyer, Die stillen Trabanten. Die Erzählungen von Clemens Meyerbeleuchten (im wahrsten Sinne des Wortes) diejenigen Menschen der Gesellschaft, die gemeinhin nicht im Licht stehen und zu den Einsamen gehören. Da ist zum Beispiel ein Nachtwächter, der auf seiner nächtlichen Tour ein Asylantenheim umkreist und sich verliebt - oder zwei...
Chris Kraus, Das kalte Blut. Üppiger Roman über zwei baltische Brüder, die die gleiche Frau lieben und auf vielfältige Weise in die Geschehnisse des 20. Jahrhunderts verflochten sind. Der Leser erfährt, dass man sowohl für die Nazis als auch für den KGB, die CIA und den Mossad spionieren kann. Kraus erzählt die teilweise wirklich...
Ferdinand von Schirach, Strafe. Der Autor, der selber Strafverteidiger war, hat eine Trilogie mit Erzählungen, die im Gerichtsalltag vorkommen, geschrieben. Der erste Band hieß: Verbrechen, der zweite: Schuld und der dritte: Strafe. Man kann die Bücher allerdings jeweils auch unabhängig voneinander lesen. Von Schirach versteht es, dem Leser, die...
Matt Haig, Wie man die Zeit anhält. Tom Hazart wurde mit einer sehr seltenen Veranlagung geboren. Er altert nur sehr langsam und lebt viel länger als normale Menschen. Deshalb sieht er mit über 400 Jahren zwar aus wie ein vierzigjähriger Mann, hat aber unvorstellbar viele Erinnerungen. Der Leser springt mit ihm auf abwechslungsreiche Weise...
Maxim Biller, Sechs Koffer. Aus fünf oder sechs Perspektiven (Die Experten sind sich da nicht ganz einig) wird hier erzählt, wie es der jüdischen Familie Biller während des kalten Krieges in Moskau und Prag, später dann im Westen ergangen ist. Der Autor führt uns wie selbstverständlich durch das Geflecht aus Blickwinkeln, Rückblenden und...
Thomas Hürlimann, Heimkehr. „Ich erzähle eine einfache, uralte Geschichte vom verlorenen Sohn, der heimkehrt zum verlorenen Vater“ schreibt der Autor über seinen Roman. Aber einfach ist in diesem Schelmenroman nichts. Heinrich Übel, der Sohn eines Schweizer Gummifabrikanten gleichen Namens und laut seinem Vater der „Abfall, der weit vom Stamm...
Donatella di Pietrantonio, Arminuta. Arminuta, "Die Zurückgekommene", wie sie genannt wird, wird mit 13 Jahren aus ihrem wohlbehüteten Leben bei Adoptiveltern herausgerissen. In einem abgelegenen Dorf in den Abruzzen wird sie von ihrer ihr unbekannten leiblichen Familie schroff empfangen. Arminuta muss sich mit ihrem neuen, harten Leben...
Jean-Philippe Blondel, Ein Winter in Paris. Victor zieht  für sein Studium von der Provinz nach Paris. Doch das Studium erweist sich schwerer als erwartet, Victor fühlt sich einsam und unsichtbar. Außer zu dem jüngeren Matthieu hat er mit keinem seiner Kommilitonen Kontakt, bis Matthieu dem Druck nicht mehr standhält und ein tragisches...

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