Buchtipps

Tatiana de Rosnay, Fünf Tage in Paris. Familie Malegarde trifft sich in Paris, um den siebzigsten Geburtstag des Familienoberhauptes Paul zu feiern. Allerdings scheint der Familienkurzurlaub in Paris alles andere als geplant zu verlaufen. Bereits bei der Ankunft der Eltern bemerken Tilia und Linden, dass ihr sonst so lebhafter Vater irgendwie...
Julian Barnes, Die einzige Geschichte. Paul, neunzehn, lernt im Tennisclub die 48jährige Susan kennen, verheiratet und Mutter zweier Töchter. Sie verlieben sich und bleiben zwölf Jahre zusammen bis weit in Susans Alkoholismus und Demenz. Fünfzig Jahre danach erzählt Paul diese seine "einzige Geschichte". Dabei setzt er sich mit seinen...
Nadja Budde, Krake beim Schneider. Zwei Bilder, zwei Zeilen – und schon hat Nadja Budde eine vergnügliche Geschichte erzählt, die zum Erzählen anregt. Da ist zum Beispiel die Ente, die ihren Flug verpasst und ziemlich grantig die Anzeigentafel studiert. Aber auf dem zweiten Bild zufrieden im Zug sitzt und draussen einen Vogelzug beobachtet: „...
Jocelyne Saucier, Niemals ohne sie. Mit Mats beginnt dieser Roman, der Jüngste von 21 Geschwistern. Es ist das Jahr 1995 und der Vater soll bei einem Kongress einen Preis als Erzsucher des Jahres erhalten. Die gesamte Familie Cardinal ist versammelt, das erste Mal seit vielen Jahren. Mats ist verwirrt. Seit der Vater 1944 ein großes Zinkvorkommen...
Vea Kaiser, Rückwärtswalzer. „Niemand wird zurückgelassen“ lautet das Motto der Familie Prischinger. Und so ist es selbstverständlich, dass Lorenz – pleite und von der Freundin verlassen – bei seiner Tante Hedi und deren Lebensgefährten Willi einziehen darf. Als Willi stirbt, machen sich Lorenz, Hedi und ihre beiden Schwestern zusammen mit dem...
Melissa Keil, Zusammen sind wir unendlich, geschrieben von Melissa Keil ist eine süße und ungewöhnliche Liebesgeschichte, die man nicht überall findet. Die Charaktere werden einem schnell sympathisch und fühlen sich mit ihren Eigenheiten sehr lebensnah an. Die Geschichte hat einen angenehmen Lesefluss und man kann leicht in die Handlung...
Michel Houellebecq, Serotonin. Der Autor schreibt scharf, sarkastisch und treibt die Dinge ins Extreme. Wirklich provokant ist die Geschichte vom depressiven Mitvierziger, der aus Paris und seinem bisherigen Leben in die Provinz flüchtet, aber nicht. Auf der letzten Seite klagt er:“Ich hätte eine Frau glücklich machen können. Oder vielmehr...
Fatima Farheen Mirza, Worauf wir hoffen. Als einziger Sohn ist Amar der ganze Stolz seiner muslimischen Familie, mit dieser Rolle jedoch nicht gerade glücklich. Und so fängt er als Heranwachsender an, gegen seine Eltern, ihren Glauben und ihre Regeln zu rebellieren. Vor allem seine große Schwester Hadia versucht alles um ihn zu...
John Lanchester, Die Mauer. Kavanagh, der Ich-Erzähler dieses Zukunftsromans schiebt in einer Zeit nach dem „Wandel“ Wache auf der Mauer, die England vor dem Ansturm der „Anderen“ schützen soll. Starren ins Nichts, Kälte, Hunger und Langeweile bestimmen seinen Tag, bis ein plötzlicher Angriff ihn auf die andere Seite zu denen, die er bekämpfen...
Aharon Appelfeld, Elternland. Jakob Fein, in Israel geboren und aufgewachsen, entschließt sich, nachdem seine Kinder aus dem Haus sind, ins Land seiner Eltern zu reisen. Sie haben in Polen in einem kleinen Dorf gelebt und unter schlimmen Umständen den Holocaust überstanden. Wie so viele Menschen mit ähnlichem Schicksal, haben sie darüber...

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